Die Ausbildung zur Notfallsanitäterin / zum Notfallsanitäter bereitet auf eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Rettungsdienst vor. Ziel ist es, Menschen in medizinischen Notfallsituationen schnell, kompetent und sicher zu versorgen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet an drei Lernorten statt:
- in der Rettungsdienstschule
- auf der Lehrrettungswache
- in verschiedenen Krankenhausabteilungen.
Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verbunden, sodass das erlernte Wissen direkt im Einsatz angewendet und vertieft werden kann.
Während der Ausbildung erwerben die Auszubildenden medizinisches Fachwissen, praktische Fähigkeiten für die Notfallversorgung sowie Kompetenzen in Teamarbeit, Kommunikation und Einsatzorganisation. Nach erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung dürfen die Absolventinnen und Absolventen die Berufsbezeichnung Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter führen und im Rettungsdienst tätig werden.
Die Ausbildung zur Rettungssanitäterin bzw. zum Rettungssanitäter vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten für die Mitarbeit im Rettungsdienst. Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter unterstützen bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten und arbeiten im Team mit Notfallsanitäterinnen, Notfallsanitätern und Notärzten. Die Ausbildung umfasst insgesamt 520 Stunden und gliedert sich in vier Abschnitte:
- einen theoretischen Lehrgang an der Rettungsdienstschule,
- ein Praktikum im Krankenhaus
- ein Praktikum auf einer Lehrrettungswache
- einen abschließenden Prüfungslehrgang
Während der Ausbildung werden grundlegende medizinische Kenntnisse, Maßnahmen der Erstversorgung sowie Fähigkeiten im Umgang mit Patientinnen und Patienten vermittelt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter im Rettungsdienst eingesetzt werden und leisten einen wichtigen Beitrag zur präklinischen Notfallversorgung.